Ja zum Lehrpersonal-Kompromiss

Ja zum Lehrpersonal-Kompromiss

Mit dem Lehrpersonal-Kompromiss wird der tatsächliche Arbeitsaufwand im Berufsauftrag besser abgebildet. Damit schaffen der Kanton Zürich und seine Gemeinden faire Arbeitsbedingungen und sichern die hohe Qualität der Volksschule – eine Investition in die Kinder und damit die Fachkräfte von morgen.

Weil gute Schule Zeit braucht.

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Lehrpersonen investieren viel Zeit in die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, begleiten Schülerinnen und Schüler individuell, arbeiten mit Eltern zusammen, organisieren Projekte und lösen Konflikte. Gerade Klassenlehrpersonen tragen besonders viel Verantwortung. Der Lehrpersonal-Kompromiss erhöht die anerkannte Zeit für diese Aufgaben – mit einem höheren Lektionenfaktor (von 58 auf 59 Stunden) und einer erhöhten Klassenlehrpersonenpauschale (von 100 auf 160 Stunden).

Weil gute Schulbildung nicht von Überzeit abhängen darf.

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Der heutige Berufsauftrag des Lehrpersonals deckt die effektiv anfallenden Aufgaben nur ungenügend ab. Deshalb leisten Lehrpersonen durchschnittlich knapp 1,5 Stunden unbezahlte Überzeit pro Tag. Dauerhafte Überzeit darf nicht die Grundlage einer guten Schule sein. Mit dem Lehrpersonal-Kompromiss wird der tatsächliche Arbeitsaufwand im Berufsauftrag besser abgebildet. So bleiben erfahrene Lehrpersonen länger im Beruf, wovon Kinder und Schule nachhaltig profitieren.

Weil wir in die Fachkräfte von morgen investieren müssen.

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Eine starke Volksschule ist die Grundlage für den Erfolg des Kantons Zürich. Hier erwerben Kinder und Jugendliche jene Fähigkeiten, die sie später im Beruf benötigen. Wer heute in gute Schulen investiert, investiert in die Fachkräfte von morgen. Der Lehrpersonal-Kompromiss stärkt die Bildungsqualität und damit auch den Wirtschaftsstandort Zürich.

Weil der Kanton Verantwortung fĂĽr faire Arbeitsbedingungen ĂĽbernehmen muss.

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Kanton und Gemeinden sind Arbeitgeber der Lehrpersonen. Mit dem Lehrpersonal-Kompromiss ĂĽbernehmen sie Verantwortung und schaffen faire Arbeitsbedingungen. Seit EinfĂĽhrung des aktuellen Berufsauftrags 2017 leisten Lehrpersonen erhebliche unbezahlte Mehrarbeit. Der Lehrpersonal-Kompromiss korrigiert das.

Häufige Fragen

Was bedeutet «Berufsauftrag»?

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Der Berufsauftrag legt fest, wie die Arbeitszeit der Lehrpersonen auf ihre verschiedenen Aufgaben verteilt wird. Er bestimmt, wie viel Zeit für Unterricht, Vor- und Nachbereitung sowie für weitere Aufgaben angerechnet wird. Der Lektionenfaktor beträgt heute 58. Das bedeutet: Für jede Lektion im Stundenplan werden einer Lehrperson 58 Stunden Jahresarbeitszeit angerechnet. Klassenlehrpersonen erhalten für ihre zusätzlichen Aufgaben eine Pauschale von 100 Stunden. Das reicht nicht für die effektiv anfallenden Aufgaben. Deshalb leisten Lehrpersonen im Kanton Zürich heute durchschnittlich knapp 1,5 Stunden unbezahlte Überzeit täglich. Diese Anpassung des Lehrpersonalgesetzes sorgt dafür, dass der tatsächlich anfallende Aufwand im Berufsauftrag besser abgebildet wird.

Was ändert sich konkret mit dem Lehrpersonal-Kompromiss?

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Der Kantonsrat hat Anfang März 2026 zwei Anpassungen beschlossen: Der Lektionenfaktor wird von 58 auf 59 Stunden erhöht – das bedeutet mehr anerkannte Zeit für Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung. Die Klassenlehrpersonenpauschale steigt von 100 auf 160 Stunden und anerkennt die umfangreichen Zusatzaufgaben von Klassenlehrpersonen. Die Vorlage trägt dem Aufwand der Lehrpersonen besser Rechnung und stärkt das Kerngeschäft der Schule: den Unterricht und die Klassenführung.

Der Lehrpersonal-Kompromiss kostet 83 Millionen Franken – ist das nicht zu teuer?

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Der Lehrpersonal-Kompromiss ist eine Investition in die Qualität der Volksschule und damit in die Zukunft des Kantons Zürich. Er sorgt dafür, dass der Berufsauftrag den tatsächlichen Arbeitsaufwand der Lehrpersonen besser abbildet. So bleibt mehr Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Gleichzeitig trägt die Vorlage dazu bei, erfahrene Lehrpersonen im Beruf zu halten.

Handelt es sich um eine Lohnerhöhung für die Lehrpersonen?

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Es geht nicht um eine Lohnerhöhung, sondern um eine realistischere Abbildung des Arbeitsaufwands, den Lehrpersonen haben. Es handelt sich um eine Anpassung mit Augenmass. Davon profitieren nicht nur die Lehrpersonen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und letztlich die ganze Gesellschaft. Mit dem Lehrpersonal-Kompromiss sichern wir die hohe Qualität der Zürcher Volksschule auch in Zukunft.

Argumentarium

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